Archive für Allgemein

CoronaVirus

Corona- Epidemie

Die Corona- Pandemie ist längst da. Und die Sorgen auch.

Viele Mythen und Unklarheiten ranken und rankten um das Virus. Und anfänglich wusste niemand so recht, wie er die Lage einschätzen sollte oder welche Auswirkungen dieses Virus auf Wirtschaft und auf unser Privatleben nehmen würde. Nun hat sich dieses Virus mit all seiner Stärke gezeigt und bringt Deutschland, Europa und die Welt dazu, nie dagewesene Maßnahmen beschließen zu müssen. Maßnahmen wie Ausgangssperren oder Schließung von Grenzen, was zuvor undenkbar war.

Grade Europa bedeutet grenzenloses Reisen und globale Marktwirtschaft. Mittlerweile sieht es aber immer mehr nach Endzeitstimmung aus. Geschäfte, Restaurants und auch viele Unternehmen sind gezwungen u.a. unter behördlicher Anweisung den Geschäftsbetrieb einzustellen und Notfallpläne zu entwickeln. Die Arbeitsagenturen verzeichnen Rekordhochs an Kurzarbeiteranträgen. Die schwarze Null ist vom Tisch. Finanzhilfen in Milliardenhöhe werden bereitgestellt. Fast jede fünfte Logistikfirma ist insolvenzgefährdet. Bereits 2019 haben einige Logistiker von einer drohenden Rezession gesprochen. Und das vor Corona.

Die Logistik ist der Blutkreislauf der Wirtschaft. Es steht nun alles auf der Probe.

Wir sind zum Teil so eng vernetzt, dass der Auftragsrückgang von Branchen sich unmittelbar auch auf weitere Branchen auswirkt. Die Lieferketten/ Supply Chains stocken. Just-In-Time- Lieferungen sind zum Teil nicht mehr möglich und Logistik- und Supply-Chain- Manager sind gefragter denn je. Alle großen Handelsketten haben enormen Bedarf an Transportkapazität, wodurch die Transportnachfrage in der Food-Logistik extrem gestiegen ist. Vor allem Reis, Mehl, Nudeln, Toilettenpapier und Konserven müssen in kurzen Rhythmen nachbestückt werden.

Was sich aber zeigte war, dass in einer solch schwierigen Zeit sich auch etwas Gutes hervortun kann. Solidarität! Den Hamsterkäufern einmal ab, haben wir es selbst im Umfeld erleben dürfen, dass fremde Menschen einen ohne Gegenleistungsabsicht ihre Hilfe anboten. Angefangen von kleinen Erledigungen wie Einkaufen oder Handwerkern welche sich untereinander mit Aufträgen unterstützen.

Wie lange die Krise noch anhalten wird, kann niemand voraussehen. Der berühmte Blick in die Glaskugel. Aber wir werden so lange es uns möglich ist, nicht unsere Motoren und Fahrzeuge abstellen. Die Corona- Krise bringt das Privatleben, das Gesundheitswesen und auch die Logistikwirtschaft an ihre Grenzen.

Unser oberstes Ziel ist es, unsere Kunden und Mitarbeiter zu schützen und einen Beitrag zur Eindämmung des Virus zu leisten, sowie auch unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihren Geschäftsbetrieb bestmöglich weiterzuführen. Auch möchten wir Neukunden und Unternehmen hier helfen, unter anderem mittels kurzfristigen Lagerkapazitäten oder Laderaum bis hin zu unseren Fulliment- Lösungen.

Zuletzt möchten wir an dieser Stelle auch allen danken, die sich täglich dem Risiko einer Ansteckung aufgrund Ihrer Arbeit aussetzen. Darunter ganz besonders auch unseren eigenen Mitarbeitern welche sich bei Transporten und Anlieferungen gefährden oder Schwierigkeiten bei alltäglichen Bedürfnissen wie Toilettengängen erleben.

Danke!

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Brexit

BREXIT

Nun da jetzt der Brexit beschlossen ist und der Austritt Englands aus der Europäischen Union in die finale Verhandlungs-Phase übergeht, stellt sich für viele Kunden und auch grade für Logistiker die Frage, wie diese Entwicklung einen selbst betrifft und worauf man zu achten hat.

Wichtig ist hier, Ruhe zu bewahren. Sowohl von der EU als auch von der britischen Regierung besteht die feste Absicht Transportverzögerungen auf ein Minimum zu beschränken. Hier werden unter anderem vereinfachte Verfahren eingeführt werden, die eben dies bewirken sollen. Allerdings können Dienstleister nichts gegen mögliche Steuerverfahren unternehmen welche eventuell in Calais oder anderen EU-Einfuhrhäfen eingeführt werden. Aus diesem Grund werden sich die Transportlaufzeiten voraussichtlich verlängern. Auch unsere Partner bereiten sich schon vor dem offiziellen Brexit auf die neue Situation vor

Allerdings schätzen auch wir die bevorstehenden Verhandlungen zwischen der EU und dem vereinigten Königreich mehr als schwierig ein. Wir erwarten, dass die Vorstellungen beider Verhandlungspartner in vielen Punkten, wie z.B. ein Freihandelsabkommen ohne Zölle, Anpassung von Britischen Recht an die europäischen Regeln etc. weit auseinander driften werden. Eine mögliche Einigung wird schwer und nur mit hohem Verhandlungsgeschick und Kompromissbereitschaft beider Seiten erreichbar.

Großbritannien möchte so viel Zugang wie möglich für seine Waren und Dienstleistungen zur EU. Die Regierung hat jedoch klargestellt, dass das Vereinigte Königreich die Europäische Zollunion (EUCU European Union Customs Union) und den Binnenmarkt verlassen und die allgemeine Zuständigkeit des Europäischen Gerichtshofs beenden muss.

 Das geplante Ziel noch in diesem Jahr zu einer Einigung zu gelangen, halten wir für ambitioniert und sportlich. Es ist nicht nur ein Handelsabkommen welches geklärt werden muss. Das Vereinigte Königreich muss sich darauf einigen, wie es mit der EU im Bereich Sicherheit und Strafverfolgung zusammenarbeiten wird. Das Vereinigte Königreich wird das europäische Haftbefehlssystem verlassen und muss einen Ersatz vereinbaren. Es muss auch Vereinbarungen in einer Reihe anderer Bereiche treffen, in denen eine Zusammenarbeit erforderlich ist.

Unsere Partner und auch wir können also vorerst die Entwicklungen nur abwarten. Wichtig ist wie eingangs erwähnt aber Ruhe zu bewahren, mit der Gewissheit, dass Lieferketten gesichert und Transportverzögerungen nicht spürbar sind.

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Weihnachtsgrüße 2019

Weihnachtsgrüße 2019

 „Die Jahre fliegen pfeilgeschwind.“ – Schiller

Zurückblickend ist dieses Jahr unglaublich schnell an uns vorbeigezogen. Viele Themen haben uns auch dieses Jahr wieder begleitet:

  • Der ultrarechte Ex-Militär Jair Bolsonaro wird neuer Präsident von Brasilien.
  • Das panamaische Containerschiff MS Zoe verliert auf der Fahrt nach Bremerhaven einen Teil seiner Ladung in der stürmischen Nordsee.
  • Das Ende der Braunkohle bis 2038 wurde beschlossen.
  • Karl Lagerfeld stirbt mit 85 Jahren.
  • Die Bewegung „Fridays for Future“ organisiert nach dem Vorbild der schwedischen Schülerin Greta Thunberg erstmals weltweite Schülerstreiks gegen den Klimawandel.
  • Terroranschlag auf zwei Moscheen in der neuseeländischen Stadt Christchurch.
  • Trump positioniert sich zu Golanhöhen.
  • In der weltberühmten Kathedrale Notre Dame de Paris bricht ein verheerendes Feuer aus.
  • 29 Deutsche sterben bei Busunglück auf der portugiesischen Insel Madeira.
  • Die Situation an der Gaza-Grenze zu Israel eskaliert durch Raketenbeschuss.
  • Strache- Video oder auch „Ibiza-Affäre“ stürzt Österreichs Regierung.
  • Youtuber Rezo legt sich kurz vor der Europawahl mit der Union an. Union und SPD erleiden schwere Wahlverluste.
  • Formel-1-Legende Niki Lauda stirbt im Alter von 70 Jahren nach langer Krankheit.
  • Klopp triumphiert in der Königsklasse und holt sich den UEFA-Champions-League-Pokal.
  • Die Kapitänin Carola Rackete des deutsche Rettungsschiff „Sea Watch 3“ auf Lampedusa inhaftiert.
  • Mädchenhändler Epstein inhaftiert.
  • Boris Johnson wird neuer Premier und zieht in die Downing Street ein. Vorgängerin Theresa May trat nach Brexitdebakel zurück.
  • 31 Todesopfer bei Amokläufen in den USA.
  • Aus Protest gegen den Einfluss Chinas rufen Hongkongs Oppositionelle einen Generalstreik aus.
  • Verheerende Brände im Regenwald des Amazonas. Mehr als 80.000 Feuer vernichten in Brasilien, Bolivien, Peru und Paraguay riesige Flächen Urwald auf tausenden Quadratkilometern.
  • Proteste und Streiks in Frankreich.
  • Regierung beschließt Klimamaßnahmen um die Klimaschutz-Ziele für 2030 einzuhalten.
  • Bauern protestieren in Niedersachsen gegen die Agrarpolitik.
  • Fritz von Weizsäcker, Sohn von Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker, im Alter von 57 in Berlin ermordet.
  • Einbruch in Dresdens berühmte Schatzkammer Grünes Gewölbe. Diebesgut Juwelengarnituren von unschätzbarem Wert.
  • Tiergarten-Mord sorgt für Spannungen zwischen Russland und Deutschland.
  • Mit einem „Green Deal“ will EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen (CDU) die Europäische Union bis 2050 klimaneutral und die Klimakrise beherrschbar machen.

Viel ist auch bei der Brückner Logistik geschehen. Sei es der Gewinn von neuen Kunden oder die Erschließung von neuen Lagerkapazitäten. Deshalb geht unser besonderer Dank an all unsere Kunden:
Es war ausgesprochen angenehm, mit Ihnen zusammenzuarbeiten! Und so hoffen wir, dass uns das Jahr 2020 weiterhin gute Möglichkeiten zur Zusammenarbeit bescheren wird.

Apropos Bescherung: Jetzt wünsche ich Ihnen erst einmal wunderschöne Feiertage im Kreise Ihrer Lieben. Fröhliche Weihnachten und ein erfolgreiches neues Jahr 2020!

Ihre Brückner Logistik

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Verkehrssicherheit

Sicherheit im Strassenverkehr

Wir sind täglich im Namen und im Auftrag unserer Kunden auf deutschen Strassen unterwegs und bewegen Waren hunderte von Kilometern durch das ganze Land.

Und natürlich teilen wir uns diese Strassen mit den unterschiedlichsten Verkehrsteilnehmern. Hier stehen wir mit unseren LKWs zunehmen und verstärkt in der Kritik. Grund hierzu sind die steigenden Unfallzahlen in erhobenen Unfallstatistiken von Verkehrsministerium oder verschiedenen Automobil- und Fahrradclubs. Als Hauptbetroffen sind hier Fahrradfahrer/Innen benannt. Diese leben oft gefährlich auf deutschen Straßen. Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen, wenn meist erhöht sitzende Lkw-Fahrer die Radfahrer im toten Winkel übersehen. Doch nicht immer tragen die Fahrerinnen und Fahrer hinter dem Steuer die Schuld.

Mit einem emotionalen Facebook- Appell richtet sich ein LKW- Fahrer an alle Fahrradfahrer. Den Post von Ali Pütz haben wir Ihnen hier beigefügt, verlinken ihn hier noch einmal.

“Liebe Fahrradfahrer,

ich bin Lkw-Fahrer. Mein Fahrzeug samt Anhänger ist rundum beleuchtet, mit vielen Außenspiegeln ausgestattet, die den toten Winkel ausleuchten sollen, und ganz neu, mit super Bremsen. Ich habe gerade mit 100% den Augen- und Fitnesstest für weitere 5 Jahre Fahrerlaubnis bestanden.

Aber wenn IHR ohne Beleuchtung und in moderne Grautöne gehüllt durch die Gegend fahrt, dann seht ihr bestimmt ganz toll und ihr seht auch toll aus, aber ich sehe euch NICHT. Ein Rennradler meinte gerade eben,der im Gegensatz zu ihm hell erleuchteten Innenstadt Slalom durch die an der Ampel wartenden Autos fahren zu müssen. Du hattest bestimmt Spaß.

Ich, der ich gerade anfahren wollte und Dich im letzten Moment sah, nicht. Ein wenig später fuhr ein junges Mädchen in Fellkapuze gehüllt direkt vor mein Auto – ohne Licht auf einem Fahrradüberweg im Dunklen. Du hattest Vorfahrt.

Die hätte ich dir gerne gewährt, hätte ich Dich nur eher im Spiegel gesehen – ein funktionierendes Licht wäre hierfür eine gute Maßnahme. Dass Du mir noch den Stinkefinger zeigen konntest, hattest Du nur meiner blitzschnellen Reaktion zu verdanken – Dein Leben hing gerade am seidenen Faden.

Ich hatte kaum eine Chance. Dann bist Du weiter. Ich auch. Ich sitze jetzt hier und zittere noch ein wenig aus, überlege, wann wohl der nächste Lkw-Fahrer ein Knirschen unter dem Rad hört und ein Leben aushaucht. Ich bete dafür, dass nicht ich es bin.

FAHRRADFAHRER, SORGT GEFÄLLIGST FÜR BELEUCHTUNG, WIR AUTOFAHRER TUN ES AUCH! IHR SPIELT MIT EUREM LEBEN UND UNSERER SEELE.

Bitte gerne teilen. Wenn aufgrund dieser – meiner – Geschichte nur ein Fahrrad zusätzlich beleuchtet und dadurch ein Leben gerettet ist, dann ist viel erreicht. Danke!”

Als Familienunternehmen und Eltern von kleinen Kindern begrüßen wir neue technische Schutzmaßnahmen an unseren Fahrzeugen sowie die weiteren bereits eingeführten und geplanten Vorschriften und Regeln, wenn Sie zu der Sicherheit eines jeden beitragen. Bei diesen zum Teil schlimmen und unnötigen Unfällen wird aber leider zu oft der LKW-Fahrer vorverurteilt. Auch wenn der Unfall vom Kraftfahrer nicht verursacht wurde bleibt ein negativer Beigeschmack dem LKW hängen.

Das Fahrradfahrer als schwächere Verkehrsteilnehmer einen erhöhten Schutz benötigen, ist fakt. Dennoch sollte hier auf sein Recht nicht bestanden werden, besonders wenn es dadurch im Nachgang Verletzte oder sogar Tote gibt.

Das Verständnis für die LKW-Fahrer/innen und auch für die Dimensionen der Fahrzeuge ist leider noch nicht in den Köpfen vieler angekommen. Die Gleichgültigkeit und die Verharmlosung der Gefahr rufen immer wieder schwere Unfalle zu folge. Die Verantwortung nur bei den LKW- Fahrern zu belassen, ohne auch Fahrradfahrer und Fußgänger mehr mit in die Verantwortung zu nehmen ist der falsche Ansatz.

LKWs fahren unter anderem für Sie täglich Lebensmittel, Medikamente oder andere wichtige Produkte des täglichen Bedarfs. Sie transportieren diese Produkte in sämtliche auch abgelegenen Regionen in den jeweiligen Einzelhandel. Ohne diese Fahrten wären in kürze die Regale leer und es würden Lieferengpässe entstehen.

Wir möchten uns bei unserem Kollegen Herrn Pütz für seinen Post bedanken und hoffen inständig, dass diese Zeilen viele Menschen erreichen. Wir hoffen, dass hierdurch ein Nachdenken angeregt wird, so dass auch Unfälle vermieden werden können.

Vielen Dank.

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CO2Footprint

Carbon Footprint – Klimaschutz in der Logistik

Die Logistikbranche und vor allem die Transportlogistik wird seltenst mit Klimaschutz in Verbindung gebracht. Im Gegenteil. Aber der Straßengüterverkehr ist umweltfreundlicher als sein Ruf – so auch der Bundesverbandes-Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL).

Auf einer Mitgliederversammlung des Landesverbands des Verkehrsgewerbes Sachsen-Anhalt (LVSA), präsentierte der BGL als Reaktion auf die Eckpunkte zum Klimaschutzprogramm 2030 teils überraschende Zahlen und Fakten zum Anteil des Straßengüterverkehrs an den CO2-Emissionen gemäß dem Bundesverband macht der Lkw-Verkehr nach aktuellem Stand nur knapp fünf Prozent des insgesamt in Deutschland verursachten CO2-Ausstoßes aus.

Unsere Fahrzeuge werden immer moderner. Mit zum Teil besserer Abgasreinigungstechnik und weniger Feinstaubausstoß als es hochklassige PKWs verursachen. Man kann sagen, dass die durch den Motor angesaugte Luft zum Teil verschmutzter ist, als die Luft welche aus dem Auspuff wieder abgegeben wird.

Zu 80% aller Mautkilometer in Deutschland werden diese mit Fahrzeugen der saubersten Euro-6-Abgasnorm zurückgelegt.

Auch Verlader wollen mehr Klimaschutz. Immer mehr Unternehmen setzen sich selbst teilweise sehr ambitionierte Reduktionsziele und verlangen von ihren Dienstleistern umweltfreundlichere Logistikkonzepte. Solange es keine CO2-neutralen Transporte gibt, ist der Spielraum begrenzt. Investitionen müssen von den betreffenden Unternehmen erst einmal erwirtschaftet werden.

Auch alternative Antriebe wie zum Beispiel Elektroantriebe werden zwar bereits auch für die Logistik und dem Güterverkehr getestet, aber die CO2- Erzeugung wird hiermit nur verlagert. Bei diesen Diskussionen wird der enorme Energieverbrauch für die Herstellung von Stromspeicherzellen (Akkus) außer Acht gelassen. Auch der Strom an sich muss erzeugt werden. Die Erzeugung mittels erneuerbaren Energien ist noch lange nicht ausreichend um den bisherigen Strombedarf zu decken. So muss ein Großteil des Stroms noch durch Atom- und Kohlekraftwerke erzeugt werden was sich mit einer schlechten Umweltbilanz zeigt.

Der Diesel-LKW mit all seiner Technik und dem geringen CO2 Ausstoß kann aber dennoch sein Schmuddel- Image nicht ablegen.

Die Aufgabe von uns, von Unternehmen und Verbänden aus der Transport- und Logistikbranche ist es, Zahlen und Fakten verstärkt gegenüber Politikern und der Gesellschaft zu vermitteln, um dadurch mehr Verständnis und Akzeptanz für den Straßengüterverkehr zu schaffen.

Wir werden weiterhin in neue Fahrzeuge und auch in Gebäudetechnik investieren. Ebenso schulen wir unser Personal angefangen von unseren Fahrern bis hin zu den Büroangestellten den CO2- Ausstoß zu reduzieren. Sodass auch unsere Kinder und Enkel in einer sauberen Welt aufwachsen und leben können.

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Innovationsprogramm2030

Innovationsprogramm Logistik 2030

Der Bundesminister Andreas Scheuer MdB stellte das Innovationsprogramm Logistik 2030 vor kurzem gemeinsam mit seinem parlamentarischen Staatssekretär Steffen Bilger MdB der Öffentlichkeit vor.

Mit dem Innovationsprogramm soll die weltweite Spitzenposition des Logistikstandorts Deutschland weiter gestärkt und ausgebaut werden.

Das Innovationsprogramm Logistik 2030 umfasst elf Maßnahmenfelder, die jeweils eine Szenariobeschreibung sowie die Ziele, Umsetzungsschritte und die Adressaten für die einzelnen Punkte umfassen.

Unter anderem zur Digitalisierung, zum Klimaschutz und zu den einzelnen Verkehrsträgern beschreiben sie zunächst ihre Vision, was Güterverkehr und Logistik künftig leisten werden. Anschließend formulierten sie Ziele, Umsetzungsschritte und die Aufgabenverteilung auf Bund, Länder, Kommunen und auf die Wirtschaft.

Diese elf identifizierten Themenfelder, in denen Politik- und Branchenvertreter gemeinsam tätig werden wollen, um die Logistik langfristig zukunftssicher zu machen haben teilen sich wie folgt auf:

  1. Digitale Infrastruktur: 5G als Standard für neue Anwendungen, 5G-Aufbau entlang wichtiger Verkehrsadern, Anwendung zusätzlich in Modellregionen. Überführung Künstlicher Intelligenz (KI) in praktische Anwendungen, BMVI stellt Daten aus seiner Cloud für Anwendungen zur Verfügung
  2. Verkehrsträgerübergreifendes Verkehrsmanagement: Es geht um einen einheitlichen Rechtsrahmen und um offene neutrale Plattformen, die allen Verkehrsträgern offen stehen
  3. Berufswelt der Zukunft: Bedeutung der Aus- und Weiterbildung herausstellen, Logistikmitarbeitern mit neuen Anforderungen und Digitalisierung vertraut machen
  4. Nachhaltigkeit im Güterverkehr: Förderung und Erprobung alternativer Antriebskonzepte (Elektro, Gas, Wasserstoff) für Lkw, Lokomotiven, Schiffe und Flugzeuge
  5. Vernetzung/Intermodalität: Förderung des kombinierten Verkehrs (KV), Gründung eines Aktionsbündnisses KV, mehr Effizienz bei Terminalabläufen
  6. Schienengüterverkehr 4.0: digitale Anwendungen und ETCS auf der Schiene fördern, 740-Meter-Zug-Netz und autonome Loks an den Start bringen
  7. Innovative Schifffahrt und Häfen: erarbeiten eines Masterplans Binnenschifffahrt, Digitalisierung von Schiffen und Schleusen, digitales Testfeld im Hafen Hamburg vorantreiben
  8. Innovative Luftfracht: Genehmigungsverfahren bei Chartern verkürzen, digitale Abfertigungsprozesse, digitales Testfeld am Flughafen identifizieren
  9. Digitale Straße: 5G-Ausbau an den Hauptmagistralen als Basis fürs autonome Fahren, IT-Lösungen zur Stauvermeidung, Koordination von Baustellen, Abbiegesysteme in Lkw fördern
  10. Modernes Abstellmanagement: mehr Flächen in Häfen und auf Parkplätzen schaffen, bessere Nutzung mit Telematik ermöglichen, Ladungsdiebstahl vorbeugen
  11. Letzte Meile: Emissionen in den Städten reduzieren, E-Mobilität und Ladesäulen-Infrastruktur vorantreiben, Anwendung von Drohnen und autonomen Fahren

Papier ist bekanntlich geduldig. Doch das Innovationsprogramm Logistik 2030 wurde von der Politik gemeinsam mit Branchenexperten erarbeitet. Das ist gut. Gut ist auch, dass das Innovationsprogramm vom Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik, Steffen Bilger, dieses als „lebendes Werk“ betrachtet. Die Logistikwelt ist schnelllebig und kann sich dadurch häufig kurzfristig ändern.

Nicht alle, aber viele der oben beschriebenen Themenfelder betreffen uns direkt. Besonders Themen wie die Digitalisierung oder die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter und Auszubildenden aber auch natürlich Themen wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind Teil unserer täglichen Arbeit.

Wir sind gespannt auf die ersten Ergebnisse und werden dieses Programm weiterverfolgen.

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CustomerLoyality

Willkommensbrief

Mit Freude begrüßen wir diesen Monat 3 neue Kunden.

Hier konnten wir uns, trotz des Wettbewerbs, durchsetzen und den Grundstein für eine lange Partnerschaft setzen.

Zwei dieser Kunden sind beheimatet im Fahrzeugbau. Der Erste in der Zulieferung von Fahrzeugbauteilen namhafter Automobilhersteller, der Zweite als direkter und mit marktführender Hersteller von Kinderfahrrädern. Der letzte Neukunde ist ein international bekannter Schuhwerkhersteller welcher schon auf eine lange und beeindruckende Firmen- Historie zurückblicken kann.

Wir heißen Sie im Namen aller Mitarbeiter der Brückner Logistik willkommen und bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen.

Wichtig ist es uns an dieser Stelle zu erwähnen, dass unsere Bestandskunden weiterhin ihren Stellenwert innehaben und dieser in keinster Weise gemindert wird.

Unsere Bestandskunden haben uns bereits über Jahre ihr Vertrauen geschenkt und sichern uns dieses weiterhin zu. Unser Bestreben ist eine lang ausgelegte Partnerschaft, welche durch Neukunden oder kurze zeitlich begrenzte Geschäfte niemals gefährdet wird.

Dies war schon immer einer unserer Leitsprüche in unserer Firmen-Philosophie

Ihre Brückner Logistik

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Logistikkosten

Outsourcing Spedition Lager und Logistik- Dienstleistungen. Sinnvoll?

„Brückner`s Know how zu Ihrem Nutzen“

Sie überlegen sich, Ihre Produktion zu erweitern? Sie haben aber nicht ausreichend Fläche zur Verfügung?

Wir haben die Lösung für Sie: Schaffen Sie Platz mit dem Outsourcing Ihres Lagers zu der Brückner Logistik.

Zu teuer? Keineswegs. Ein einfaches Rechenbeispiel zeigt wie einfach Sie dabei Geld sparen können:

Aus Platzmangel müssen 1000 Paletten/ Gitterboxen/ Coils/ Behälter ausgelagert werden um
zusätzliche Maschinen aufstellen zu können. Sie haben die Möglichkeit ein eigenes, zusätzliches Lager
anzumieten oder aber Sie lagern Ihre Waren ganz einfach an Brückner aus.

Anmietung eigenes zusätzliches Lager     Auslagerung an Brückner  
Lagermiete / Monat 4.500 €   Ein/Auslagerung Paletten 1.800 €
(1.000 qm, 3,90 €/ qm zzgl. 0,60 € NK)     (pro Palette 3,60 €, 500 Bewegungen)  
Personalkosten (2 Mitarbeiter) 6.500 €   Lagermiete 5.500 €
Stapler/ E-Maise 580 €   (pro Standard – Palette 5,50 €)  
Regalanlage (AfA 15 Jahre, KP 27.000 €) 150 €      
Allgemeine Verwaltung,        
Versicherung etc. (5% der Kosten) 590 €      
Monatliche Kosten 12.320€   Monatliche Kosten 7.300 €


Ersparnis mit Brückner: 5.020 € im Monat und somit 60.240 € Ersparnis im Jahr.

Aber das ist noch nicht alles: Durch die Auslagerung zu Brückner können Sie weitere Kosten einsparen
sowie zusätzliche Dienstleistungen in Anspruch nehmen.

Weitere Vorteile mit Kostenersparnis:

  • Urlaubs- und Krankenvertretung eigener Mitarbeiter entfallen
  • Ausschließliche Berechnung der monatlichen Bewegungen tatsächlichen Lagerbestände
    („wird es weniger, zahlen Sie weniger“)
  • Keine Investitionskosten mit langjähriger Abschreibungsdauer
  • Kein Aufwand für Nebenkostenabrechnung, Telefon, IT, Wartung/ Reparatur der
    Flurförderfahrzeuge, Regalanagen etc.

Inklusivleistungen – mehr als nur Standard:

  • Wareneingangskontrollen, Dokumentation Wareneingang und Differenzen
  • Erstellung von Ein-Auslagerungsprotokollen bei kurzen Kommunikationswegen
    (Telefon, eMail, DFÜ-Anbindung).
  • Waren Ein-Auslagerungsbuchungen, Bestandsführung.
  • 24h Notfallservice zur Erreichbarkeit Ihrer Ware.
  • Jahresinventuren.
  • Archivierung sämtlicher Protokolle und Begleitdokumente.

Zusätzliche Dienstleistungen – gerne – wir übernehmen für Sie ganz oder teilweise:

  • Materialprüfung nach Kundenvorgabe.
  • Kommissionierung, Palettierung, Etikettierung, Verpacken, Versand.
  • Zusätzliche Inventuren, Monatsinventuren, Jahresinventuren.
  • Und selbstverständlich können wir Ihre Waren auch weltweit über Teil- und Komplettladungen sowie über
    unsere Sammelgutpartner zu Ihrem Standort oder Ihren Endkunden transportieren.

Dieses Rechenbeispiel zeigt nur einen der vielen möglichen Fallbeispiele für Sie Kosten zu sparen.
Selbst bei weiterhin selbstgenutzter Lagerfläche haben Sie ein gutes Einsparungspotenzial.

Überzeugt? Gerne stellen wir Ihnen ein, auf Ihren individuellen Bedarf abgestimmtes, Angebot zusammen.
Ihr Ansprechpartner, Herr Ron Helligrath, freut sich auf Ihre Anfrage.

helligrath@brueckner-logistik.de
02056-2669-0

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Wirtschaftsentwicklung

Mai-Brief: Bewegung in der Logistik

“Entwicklung der vergangenen Wochen”

Wir blicken zurück auf eine bewegende Zeit. Das politische Geschehen wirkt sich nachhaltig auch auf die wirtschaftlichen Bereiche aus. Und das anhaltend.

Als Logistiker kämpfen wir bereits so mit vielen Problemen. Angefangen vom Fachkräftemangel.

Der Transportbranche fehlen nach letzten Veröffentlichungen des Bundesverbands Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung 60.000 LKW-Fahrer. Tendenz steigend. Diesem Trend ist nur schwer entgegenzuwirken. 560.000 Fahrer, die bei den Speditionen in Deutschland angestellt sind, sind im Schnitt älter als 50 Jahre. 30.000 Fahrer gehen jedes Jahr in Rente. Aufgrund des immer noch zum Teil negativen Image des Berufs LKW- Fahrer/In ist die Zahl der Berufsausbildungsinteressenten immer noch sehr überschaubar.

Auch Entwicklungen in Richtung autonomes Fahren schreckt junge mögliche Ausbildungsanwärter ab.

Zusätzlich ist der Wettbewerb aus Osteuropa allgegenwärtig. Viele Beschränkungen wurden gelockert und neue Regelungen seitens der Regierung eingeführt, welche den deutschen Firmen das Leben erschweren. Osteuropäische Billig-Rivalen profitieren davon und der Mindestlohn verhindert dies nicht.

„Jeder siebte Kilometer wird von polnischen LKW gefahren.“ – Die Welt

Neu ist die Entwicklung über den großen Teich. Amazon versucht sich neuerdings als Frachtvermittler für den Transport von Komplettladungen. Derzeit noch „nur“ in den USA. Hier arbeitet Amazon mit Dumpingpreisen welche im Vergleich 20 bis 30 % unter dem Marktstandard liegen. Die Frage, wann Amazon diese Frachtenbörse in Europa und auch in Deutschland installiert, bleibt derzeit noch unbeantwortet.

“Dieselfahrverbote, Feinstaub und EU- Vorgaben”

Zu dem Reihen sich die Diskussionen über Dieselfahrverbote, Feinstaub, EU- Vorgaben etc. ein.

Mittlerweile sind hierzu vollelektrische LKW als auch eine Strom- Oberleitung für Hybrid- LKW auf der A5 in einer Testphase. Die Brückner Logistik investiert kontinuierlich in die Zukunft und u.a. in saubere Fahrzeuge mit der neusten Abgasnorm und Filtertechnik. Diese Investitionen müssen allerdings erst erwirtschaftet werden und Unterstützung oder gar eine Lobby seitens der Politik, sowie generelles Verständnis fehlt. Dennoch halten wir an unserer Unternehmensphilosophie fest und werden weiterhin in saubere Technik investieren.

“Rückläufige Wirtschaftszahlen”

Ferner sind Handelskriege; Strafzölle sowie Brexit noch weitere Schlagwörter. Exporte aber auch die Produktion in der Automobilbranche sind stark zurückgegangen. Gemäß dem Statistischen Bundesamt ist die Fertigung um 7,1 % und der Export um mehr als 10% zurückgegangen. Verglichen wurde hier das 2.te Halbjahr mit dem 1.ten Halbjahr 2018. Diese Entwicklung wirkt sich auf den gesamten Sektor, sprich auch auf die jeweiligen Zulieferer und Dienstleister aus. Normalisierung ist nicht in Sicht.

Wie sich das laufende Jahr noch entwickelt, besonders in der Hinsicht zur Europawahl oder zum Brexit kann niemand vorhersagen. Egal wo die Reise für uns und unsere Kunden hingeht, stehen wir fest an ihrer Seite als Partner.

Ihre Brückner Logistik

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Flughafen Hamburg

Mehrwertdienstleistungen sowie die Erweiterung um einen Paketversand

Bislang konnten wir sämtliche Anfragen für Mehrwertdienstleistungen auch abseits der Logistikstandards bedienen. Aufgrund dieser Kundenzufriedenheit sind wir nun der Logistikdienstleister für einen der Zulieferer des Bauprojektes Hamburger Flughafen. Hierzu lagern und befördern wir Glas- Bauelemente für die Erweiterung der Terminal- Halle.

Zusätzlich erweitern wir unser Dienstleistungsangebot um einen Paketdienstversand, wodurch Sie somit nur einen festen Ansprechpartner für sämtliche Transportmöglichkeiten Ihrer Waren benötigen.

Besonders für den Onlinehandel ist diese Möglichkeit gepaart mit einem Kontraktlogistiklager eine All-In-One- Lösung mit nur einem festen Ansprechpartner.

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